
Johannes Schaub, am 18. Oktober 1919 in Zeulenroda geboren, ging nach dem vierjährigen Volksschulbesuch an die damalige Oberrealschule, die er 1938 mit dem Abitur abschloss. Nach dem Krieg nahm er das durch die Einberufung zum Wehrdienst unterbrochene Studium mit dem Ziel eines Elektro-Ingenieurs an der Technischen Hochschule Braunschweig wieder auf. Hier hatte er auch seine Arbeitsstätte gefunden. 1981 übernahm Johannes Schaub die Leitung des in der Bundesrepublik bereits seit längerem bestehenden Heimatkreises und organisierte seit dem die schon vorher stattgefundenen Zeulenrodaer Treffen in Eschwege weiter und nach der Wende hier in seinem Heimatort.
Sein großes Verdienst aber ist die im September 1981 begonnene Herausgabe der Heimatblätter "Der Karpfenpfeifer". Sie erscheinen halbjährlich und mit ihnen hat Johannes Schaub in all den Jahren eine Brücke der Verbundenheit zwischen den Zeulenrodaern in der Fremde geschaffen. Für diese aufopferungsvolle Arbeit über viele Jahre, verlieh die Stadt Zeulenroda ihm zum ersten Zeulenrodaer Treffen in der Heimat, im September 1991, den Ehrenbürgertitel. Aufgrund seiner Initiative verlieh die Stadtverwaltung der Städtischen Musikschule den ehrenvollen Namen des Kantors Fritz Sporn.
Johannes Schaub verstarb am 23. August 2008 in Filderstadt.
Die historischen Persönlichkeiten in der Kurzform zum nachlesen.