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Friedrich August Solle

Friedrich August Solle

Als Sohn eines Töpfermeisters am 2. Februar 1807 in Dorndorf bei Jena geboren, hatte Solle 1835 das hiesige Kantorat übernommen, er war gleichzeitig als Knabenlehrer angestellt. 1841 gründete er mit Dr. Johann Stemler die hiesige Stadtlesegesellschaft, 1847 führte er das Knabenturnen ein. Er war auch Mitbegründer des Turnvereins in Zeulenroda. Seine größten Verdienste aber lagen auf dem Gebiet der Musik. So hatte er viel Kirchenmusik komponiert, die bald über die Grenze seines Wirkungskreises hinaus Bekanntheit erlangte, seine in sieben Heften erschienene "Violinschule" machte Solles Namen in ganz Deutschland bekannt.

Friedrich Solle hatte die Stadtmusik, die Kirchenmusik und den Gesangverein, der später seinen Namen trug, in einer Hand vereint. Durch die Konzentration all dieser Kräfte stand das Musikleben in Zeulenroda in hoher Blüte. Am 24. September 1876 konnte Solle sein 50jähriges Dienstjubiläum als Lehrer feiern. Aus diesem Anlass bekam er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Zeulenroda verliehen. Am 5. Dezember 1884 hatte sich das ehrenvolle Leben des Kantors Friedrich Solle erfüllt.

Eine Regelschule im Westteil der Stadt trägt seinen Namen.

 

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Historische Persönlichkeiten

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