
Am 20. Februar 1887 in Zeulenroda geboren, ging Fritz Sporn nach dem Schulbesuch an das Lehrerseminar nach Greiz. Am Dresdener Konservatorium erlernte er das Komponieren und Dirigieren. 1912 wurde Fritz Sporn zum Kantor der Stadt gewählt. Nach dem Krieg fing er an, das Musikleben in Zeulenroda zu aktivieren. Es kam zur Bildung des Oratorienchores, der bis 1942 bestand. 1920 ernannte die Stadt Fritz Sporn zum Städtischen Musikdirektor und zum Musiklehrer an der damaligen Realschule. 1936 wurde er zudem Kirchenmusikdirektor.
Fritz Sporns großes Verdienst war es, den Kirchenchor mit dem Oratorienchor und den beiden Männerchören "Solle" und "Orpheus" zu einem großen Klangkörper vereint zu haben. Zur 500-Jahrfeier 1938 der Stadt dirigierte er die Aufführung des von ihm komponierten Oratoriums, das mit 150 Sängerinnen und Sängern und 50 Musikern vorgetragen wurde. Nach dem Krieg 1945 begann Fritz Sporn das ehemals blühende Musikleben Zeulenrodas wieder aufzubauen.
Beinahe 50 weltliche und geistliche Tonwerke hat Fritz Sporn komponiert. Aber auch als Verfasser des Buches "Singende klingende Heimat" hat er sich und Zeulenroda ein bleibendes Denkmal gesetzt. Am 1. April 1957 ging Fritz Sporn in den verdienten Ruhestand, am 8. September 1959 erfüllte er sich sein begnadetes Leben.
Die historischen Persönlichkeiten in der Kurzform zum nachlesen.