
Stadt Im Tal und auf der Höhe
Nicht nur seiner geographischen Lage wegen wurde Zeulenroda die Stadt "auf der Höhe" bezeichnet, obwohl sie, im Thüringer Schiefergebirge gelegen, schon eine Lage von 415 Metern über dem Meeresspiegel aufweist. Vielfach zeigt sich auch Streben und Geschäftigkeit, so dass seit Beginn der 90er Jahre das Stadtbild ständig verschönert wurde. Der Charme der Kleinstadt mit seinem klassizistischen Marktensemble, wobei das Rathaus von 1827 das markanteste Bauwerk ist, wird unterstrichen durch die architektonisch angeglichene Neubebauung im Stadtzentrum.
Schon heute lädt die Fußgängerzone den Besuchern zum Verweilen, Schauen, Spazieren und Einkaufen ein. Kleine hübsche Läden und Gaststätten reihen sich in der Greizer Straße aneinander und bieten alles, was das Herz begehrt. Für Kurzweil sorgt hier die kleine Galerie "Hans Steger" mit wechselnden Ausstellungen größtenteils zeitgenössischer Künstler. Wer jedoch mehr wissen will, lenke seine Schritte in die Aumaische Straße, wo im Haus Nr. 30 das Städtische Museum untergebracht ist, welches beispiellose Zeitdokumente und Artefakte der Zeulenrodaer Geschichte beherbergt.
Wer heute von Zeulenroda-Triebes spricht, meint auch die Gemeinden, die in Folge der Gebietsreform 1992/1994 und der Städtefusion 2006 Ortsteile der Stadt wurden. Man kann in diesem Zusammenhang nur von einem Gewinn für die Kommune sprechen, denn diese ländliche Gemeinden sind jede für sich ein Kleinod, und die Palette der Sehenswürdigkeiten wurde um einige Farben reicher. Eine Tour durch das ländliche Zeulenroda-Triebes lohnt bestimmt, ob in Leitlitz mit seiner Steinbogenbrücke, Weckersdorf mit seinen bekannten Fachwerkhäusern, die Niederböhmerdorfer Windmühle, das Kleinwolschendorfer Umgebindehaus oder die Kesselmühle im Weidatal bei Läwitz und das Dorfgemeinschaftshaus in Dörtendorf, um nur einige zu nennen.
Städtepartnerschaftliche Beziehungen bestehen seit 1990 mit der Württembergischen Stadt Giengen an der Brenz, Neunkirchen am Sand (Bayern), seit 1994 mit Wies (Österreich), seit 1996 mit Sainte-Florine (Frankreich) und seit 1998 mit Kostelec nad Orlicí (Tschechien).
Der Ortsteil Triebes, die Einheimischen sagen "Triebs" und für sie gilt: „In Triebes nichts trübes, nur liebes, Gott gib es“ liegt nordöstlich Zeulenrodas im Tal gleichen Namens und ist über die Landesstraße L 1083 gut erreichbar.
Die politische Wende ließ auch Zeulenroda und Triebes nicht unberührt. Seit den 90er Jahren vollzieht sich ein umfassender ökonomischer Strukturwandel. Mit der Erschließung der Gewerbegebiete wurde die Grundlagen für die Ansiedlung klein- und mittelständischer Betriebe geschaffen.
Aber auch die Infrastruktur hat gewaltig mitgezogen. Städtebauförderprogramm und Dorferneuerung tragen zur Verschönerung der Ansicht in Stadt- und den Ortsteilen bei. Nicht zuletzt wird auch die Fusion auf infrastrukturellem und wirtschaftlichem Gebiet ihre Früchte tragen.
Zeulenroda-Triebes hat ein gut ausgebautes Schulwesen (Grund- und Regelschulen, Berufsschule und private Bildungseinrichtungen), Kindertagesstätten zwei Stadtbibliotheken sowie Städtische Musikschule. Für Sport und Freizeit bieten sich Sportplätze und -hallen, Tennisplätze, Schützenhaus mit Schießständen für Luftdruckwaffe und Pistole, Volleyballplatz, Boule-Platz, Kegelbahnen- und Bowlingbahnanlagen. Nicht zu vergessen die Badewelt WAIKIKI und das Triebeser Naturfreibad mit Beachvolleyballplatz sowie Waldstadion, Tiergehege und das vielseitige Vereinsleben.
Die wald- und wasserreiche Umgebung bietet Möglichkeiten, die Region zu Fuß, per Rad oder zu Pferd zu erkunden.
Kulturelle Höhepunkte, wie Karneval im Saal und auf der Piste, Volkstheaterwochen, Dörtendorfer Dorffest, Karpfenfeiferfest, Triebeser Schützenfest und Zeulenrodaer Stadtfest ziehen jährlich viele Besucher an. Aber auch die kleinen Vereinsfeste, Rathaus- und Kirchenkonzerte, Kindergarten- und Schulfeste lassen den Ort kulturell aufleben. Das Museum und die Winkelmannsche Hofanlage bieten vielfältige Veranstaltungen Solide Wohnverhältnisse und Einkaufsmöglichkeiten runden das kommunale Leistungsangebot ab.
Für die Gemeinde Weißendorf übernimmt die Stadt Zeulenroda-Triebes als erfüllende Gemeinde die verwaltungstechnischen Aufgaben.

In diesem Jahr wird unser Rathaus 180 Jahre alt. Der weiterhin bekannte klassizistische Monumentalbau wurde von 1825 bis 1827 nach Plänen des Zeulenrodaer Strumpfwarenverlegers Christian Heinrich Schopper (1787 – 1864) errichtet. Schopper hatte seine außergewöhnlichen Kenntnisse und Fähigkeiten bereits schon beim Bau der Dreieinigkeitskirche 1819/20 bewiesen. All sein Wissen und Können hatte er sich selbst an Hand von Fachliteratur und auf Reisen angeeignet.
In Harmonie und baukünstlerischem Ausdruck wurde und wird unser palazzoartige Rathausbau oft gerühmt und ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert.
Thomas Grzeschitza
Dienstsitz:
Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes
Markt 1
07937 Zeulenroda-Triebes
Fon: 036628/48-112,
Fax: 036628/97395
E-Mail:
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Geschichtliches aus Zeulenroda und Triebes.