
Erstmalige Erwähnung fand der Ort 1268 unter dem Namen Wizcendorf. Der Ort war als Angerdorf angelegt. Im Laufe des Bestehens erfuhr der Ort eine ringförmige Erweiterung. Das ehemalige Schloss wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Kirche, Schule und Turnhalle waren schon damals ein Kennzeichen für ein gutes Leben im Ort. Die Weißendorfer Bevölkerung fand ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft, später in den Industriezweigen der benachbarten Städte Zeulenroda und Triebes oder in der Möbelfabrik des Ortes. Heute bestehen im Ort neben der Landwirtschaft mehrere Neuansiedlungen zeitgemäßer Betriebe, z.B. Fahrzeughandel, -reparatur und -pflege, Baufirmen und das Elektrohandwerk.
Baulich wird der Ortskern durch Drei- und Vierseithöfe geprägt. Dorfentwicklungplan und Landschaftsplan haben in den letzten Jahren ihre Spuren hinterlassen, wie zum Beispiel:
Als gut begrünter Siedlungsbereich ist der Ortskern von einem Streuobstgürtel umgeben. Teile der Gemarkung sind Landschaftsschutzgebiet bzw. Trinkwasserschutzgebiet.
Aber auch zu feiern wissen die Weißendorfer. Traditionsfeste, wie Maibaumaufstellen, Tag der deutschen Einheit, Vereinsfeste der Feuerwehr und des Turnvereins, Sportwettkämpfe auf Vereinsebene, Aufführungen der Volkstheatergruppe, Kanurennen auf Schnee und die Seniorenweihnachtsfeier beleben neben der aktiven Tätigkeit hiesiger Vereine das kulturelle und sportliche Leben.
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